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Sieveking

 

 

Sieveking
Quantum Noise Resonator

ein kleines "Ding" mit enorm grosser Wirkung

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Sieveking Quantum Noise Resonator

 

Der Quantum Noise Resonator trägt einen geheimnisvollen Namen. Quantenrauschen ist ein in der Physik hinlänglich bekanntes Phänomen, das bei der Verstärkung von Lichtsignalen und Radiowellen entsteht. Um dieses Quantenrauschen zu minimieren, werden in der Nachrichten- und Röntgentechnik seit Jahren spezielle Schaltungen implementiert, die eine bessere Auswertung der Signale ermöglichen. William Stierhout von Quantum Products Inc. in Kalifornien entwickelte Ende der 1990 ein Äquivalent dieser Schaltungen für HiFi-Anwendungen, das die Übertragungsfunktion leitender Materialien verbessert. Diese Schaltung wurde später lizensiert und anderen Herstellern unter dem Label QRT (Quantum Resonance Technology) zugänglich gemacht.

Im Jahr 2002 feierte eine Weiterentwicklung dieser Schaltung mit sogenanntem Skalarfeld-Generator im Reimyo ALS-777 Premiere und erwarb sich einen hervorragenden Ruf unter audiophilen Musikliebhabern. Der genaue physikalische Prozess hinter dem Schaltungskonzept von Stierhout bleibt dabei jedoch seit Jahren im Dunkeln.

Gute zehn Jahre später, im Jahr 2015, stellte die taiwanesische Firma Telos Audio mit dem Quantum Noise Resonator ein neuartiges Gerät vor, das einen modernisierten Skalarfeld-Generator in kleinerer Bauform enthielt. Dieser funktionierte klanglich hervorragend, seine Konstruktion sorgte jedoch bei den Testingenieuren des Prüflabors für die CE-Zertifizierung für große Skepsis. Eine überarbeitete Version erhielt dann zwar im Jahr 2016 das für den Export notwendige Zertifikat, setzt allerdings auf ein universelles Schaltnetzteil.

Für Sieveking Sound hat Telos jetzt eine Spezialvariante des Quantum Noise Resonator entwickelt, die statt des Schaltnetzteils einen kurzschlussfesten, vergossenen Sicherheitstrafo der Firma BLOCK aus Verden verwendet. Damit ist er nur für den Spannungsbereich von 220-240 Volt geeignet. Klanglich ist dies die beste Variante des Geräts, wie auch Telos-Chef Jeff Lin neidlos anerkennt.

Der Quantum Noise Resonator wird mit einem Netzkabel verbunden und am besten in die gleiche Steckdosenleiste wie die HiFi-Anlage gesteckt. Er agiert dann als paralleler Stromaufbereiter, der aber im Gegensatz zu seriellen Filtern keine Limitierung der maximalen Spannungsversorgung bewirkt. Das Gerät erkennt Verunreinigungen im Stromnetz sowie von den angeschlossenen Geräten verursachte Störungen der Stromversorgung und nutzt die Quantentechnologie, um damit die Qualität des Netzsinus zu verbessern.

Das klingt sehr theoretisch, funktioniert jedoch ohrenfällig gut.
Die Musik spielt vor einem schwärzeren Hintergrund. Instrumente werden plastischer dargestellt. Hochfrequente Töne - wie etwa die Hi-Hat eines Schlagzeuges oder die Töne einer Querflöte - wirken gleichzeitig artikulierter und harmonischer ins Klangbild eingebettet. Insgesamt erscheint der ganze Raum um die Lautsprecher größer und klarer definiert. Die Musik kommt einfach besser in den Fluss und zuvor getrennt wahrgenommene Melodiebögen greifen ineinander.

 

Wer das Gerät zum ersten Mal anwendet, wird im A/B-Vergleich bemerken, dass die Musik zunächst leiser zu sein scheint. Das liegt am nunmehr akustisch deutlich entgrateten Hochtonbereich, der einen entspannteren Hörgenuss ermöglicht. Das Gerät selbst reagiert nicht auf seinen Aufstellungsort und kann problemlos auch neben oder unter der Anlage platziert werden. Wir empfehlen allerdings die Verwendung eines kurzen und gerne auch sehr hochwertigen Netzkabels: Die Qualität des verwendeten Netzkabels wirkt sich unerwartet deutlich auf den Klang der gesamten Anlage aus.

In der Verpackung liegen vier Elastomerpuffer bei, die der Endbenutzer selbst als Gerätefuß anbringen kann. Dafür sollte die Oberfläche des Quantum Noise Resonator absolut trocken und staubfrei sein.

Der Sieveking Sound Quantum Noise Resonator hat einen Dauerstromverbrauch von ca. 1,5 Watt. Für den Fall einer Überspannung bemüht sich eine träge 2 A-Feinsicherung um den Schutz der Platine. Sollte es dennoch einmal erforderlich sein, die Sicherung zu tauschen, hilft ein einfacher Saugnapf beim Öffnen des Gehäusedeckels.

Wir empfehlen bei Haushalten mit moderner Stromverkabelung die elektrische Phase von hinten gesehen rechts an der IEC-Buchse anzuschließen.

Kundenaussage TS
Ich war überrascht als ich das Gerät an der Steckerleiste angeschlossen habe.
Der Raum wurde etwas grösser und die Töne sind kräftiger.  Die Musik spielt klarer und aufgeräumt. Der Hintergrund wurde etwas ruhiger. Ich musste sogar den Subwoofer etwas zurückstellen. Der Bass war einiges kräftiger als zuvor.
Es wird nicht, wie bei einem Filter, der in Serie angeschlossen ist, der die Musikdynamik bremst oder gar einen Schleier vor den Lautsprechern macht.  
Im Gegenteil, es ist offen, klar und kräftig, ohne Einbussen.
Ist wirklich eine tolle Sache und ist sehr zu empfehlen.

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